Tech-Unternehmen wollen mehr Transparenz bei Datenanforderungen

Im Zuge der PRISM-Skandal der NSA, Technologieunternehmen waren in der Defensive, insbesondere weil viele von ihnen gezwungen waren, den Datenanforderungen der US-Regierung nachzukommen. Diese Unternehmen, darunter Facebook, Google, Microsoft und Twitter, haben nun die US-Regierung gebeten, ihnen zu erlauben, alle Datenanfragen, die sie von verschiedenen Regierungsbehörden erhalten, öffentlich offenzulegen.


Datenanfragen

Das Senden von Datenanfragen an Technologieunternehmen ist seit langem eine Praxis einer Reihe von US-Geheimdiensten. Zu den Unternehmen, die diese Anfragen routinemäßig in großer Zahl erhalten, gehören Google, Facebook und Microsoft.

Da diese Datenanfragen in der Regel über die Gerichte generiert werden, sind Technologieunternehmen gezwungen, ihnen nachzukommen. Google hat in seinen regelmäßigen 'Transparenzbericht.' Doch die Unternehmen erbitten nun die Erlaubnis, weitere Details solcher Datenanfragen an die Öffentlichkeit preiszugeben.

Tech-Unternehmen drängen darauf, weil Benutzer nach den PRISM-Leaks der Rolle dieser Unternehmen beim Teilen ihrer Daten mit Regierungsbehörden zunehmend skeptisch gegenüberstehen. Obwohl Google, Facebook und andere haben leugnet vehement, ein Teil von PRISM zu sein, werden weiterhin Bedenken hinsichtlich ihrer Rolle angeführt.

Die Anfrage der Technologieunternehmen hat den Druck, dem die US-Regierung derzeit ausgesetzt ist, nur noch erhöht. Eine Reihe von Bürgerrechtsorganisationen, Datenschutzaktivisten und großen Internet-Prominenten haben konzertierte Kampagnen gestartet, um eine angemessene Gesetzgebung zum Datenschutz der Nutzer zu fordern.

Quelle: BBC

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