Bitcoin Mining-Code in der E-Sports League-Client-Software entdeckt

In der Vergangenheit wurde eine Reihe von Bitcoin-Betrugsfällen aufgedeckt, die den Ruf der E-Währung erheblich untergraben haben. Nun wurde eine weitere ähnliche Episode entdeckt: Die Gaming League der E-Sports Entertainment Association (ESEA) hat anscheinend Bitcoin-Mining-Code in ihre Client-Software eingebettet.


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Die ESEA hatte nicht genau die Absicht, einen Finanzbetrug durch den Mining-Code zu begehen. Vielmehr hat sich herausgestellt, dass der Code anscheinend nur als Aprilscherz hinzugefügt wurde. Innerhalb von zwei Wochen hatte der Code jedoch bis zu 29 Bitcoins im Wert von insgesamt $3700 abgebaut.

Während der Entwicklung der Client-Software wurde offenbar der Mining-Code entdeckt. Aber die Entwickler dachten einfach daran, es bleiben zu lassen und entschieden, dass es einfach ein Witz und nichts Ernstes war.

Als Benutzer die Client-Software herunterluden und verwendeten, stellten viele von ihnen fest, dass ihre GPUs mehr als normale Aktivitäten registrierten. Diese Benutzer haben begonnen, in ESEA-Foren über das Problem zu berichten. Danach gab der ESEA-Administrator Eric Thunberg zu, dass in der Client-Software tatsächlich ein Mining-Code enthalten ist.

Die Liga entschuldigte sich dann offiziell und bot an, dass alle Spieler, die vom Mining-Code betroffen waren, als Entschädigung den Premium-Service der Liga bis zu einem Monat kostenlos in Anspruch nehmen können. Gleichzeitig hat die ESEA der American Cancer Society den doppelten Geldbetrag gespendet, um festzustellen, dass die Liga nicht die Absicht hatte, einen Finanzbetrug durch den Kodex aufrechtzuerhalten.

Quelle: ESEA

Höflichkeit: Slashdot

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